Alles – real

Es fehlt mir. Im Herzen und überall. Nicht als Bedürfnis. Es ist mehr: wenn ich es wieder gefühlt habe, weiß ich, was mir fehlt. So.

Das mit dem Schweinchen – es ist keine Evidenz, dass du das hier gelesen haben könntest. Aber es ist mal wieder ein Hinweis von dir, der mir sehr zu Herzen geht und mich zum Weinen gebracht hat. Gerade.

Denn das ist ja meine Angst: du könntest weggehen.

Ich lass diesen Beitrag jetzt oben stehen. Für den Fall, dass du wirklich nicht, nie hier warst (was ich nicht glaube – ich hatte Zugriffe aus Tnrf, damals, eine ganze Zeitlang regelmäßig. Bots und Besucher. Du warst zumindest mal hier, das weiß ich) oder dass du vielleicht tatsächlich schon lange nicht mehr oder nur noch vereinzelt hier warst – was möglich ist und ich nicht wissen kann.

Es ist so eine Sache mit Wahrheit und Lüge bei jemandem, der Dinge in die Tonne kloppt, die er nicht leben glaubt zu können (“Wir können nicht wollen, was wir wollen”).

“Ich habe mein Leben wieder”, habe ich vorhin gedacht. Ich brauch es auch wieder. Und ich gebe dich trotzdem nicht auf. Ich kann das nicht: etwas so Wichtiges und Wunderbares in die Tonne kloppen.

Ich lasse das hier jetzt oben, weil mir ist wichtig ist, dass du siehst, was das hier für mich ist und was noch besonders war. Ich hatte es hier damals ursprünglich notiert:

Das hier… – vorhin habe ich gedacht, wenn wir das Internet als Wohnung betrachten, dann ist das hier unser Schlaf- und Badezimmer.

Hier flüstern wir uns zu, habe ich vorhin gedacht, pinnen uns Nachrichten hin oder schreiben sie mit dem Lippenstift auf den Spiegel. Hier stehen oder liegen wir nebeneinander und machen alles, was man in Schlaf- und Badezimmer auch macht.

Dann habe ich gedacht: Ich. Für mich bist Du ein Geist. Virtuell. Was Du sagst oder schreibst, ist nicht hier. Ich bin allein. Ich weiß manchmal, dass Du da warst. Manchmal kann ich es auch sehen. Anderswo. Und spüre es. Oft genug weiß ich es nicht, ich bin nicht sicher. Ich kann nicht sicher sein. Das hast Du ja auch schon mal gemerkt, bei dieser Sache mit dem Passwort. Ich fühle Gewissheit und gleichzeitig weiß ich: Es kann genauso gut komplett in meinem Kopf sein. Das ist der Moment, in dem ich mich frage, warum Du mir das antust. Es ist wie mit diesem Türknauf, den ich neulich irgendwo bei FB gesehen habe. Der verschwindet, wenn die Tür abgeschlossen ist.

Hast Du vergessen, aufzumachen oder warum lässt Du zu?

(…)

Dass es virtuell ist, dadurch fühlt sich die Liebe nicht anders an. „Wenn Du liebst, bist Du alleine“, habe ich mal gehört. Und das stimmt ja. Sie lebt. Was mir fehlt – und das fehlt mir sehr –, ist Widerstand. Etwas, das ich berühren kann, das mich eine Begrenzung spüren lässt. Warum kämpfst Du mit mir? Oder kämpfe ich am Ende doch ganz allein und Du bist nicht mal hier? Und ich spüre deswegen keine Begrenzung?

Ich kann nicht mehr, habe ich im Moment wieder das Gefühl. Aber das hatte ich schonmal, und dann ging es doch immer weiter. Ich verstehe es nicht.

Vorhin habe ich auch gedacht: Allein sind wir sowieso, auch im echten Schlafzimmer, in unseren Beziehungen. War ich mit dem Mann neben mir auch. Ein erschreckend kleiner Unterschied. Ich weiß nicht, wie das bei Dir ist. Viel Zeit könnt ihr ja auch nicht… Eure Sache.

Zu ihm gibt es für mich jedenfalls – unabhängig von Dir – kein Zurück. Es gab viele Gründe, warum es gut war, mich von ihm zu trennen. Liebe war nur das, was mich zu lange an etwas ungutem hat festhalten lassen. Aber da drehen wir uns. Denn damit etwas gut ist, muss man etwas dafür tun. Und da hatten wir beide viel versäumt, als wir noch zusammen waren. Schon seit Jahren. Auch das ist, wie es ist.

Ich habe drüber nachgedacht, ob es mit Dir anders wäre. Ob was dran ist an dem Spruch, dass man etwas mehr begehrt, solange man es nicht hat? Ich glaube, ich bin so nicht. Ich war – was das betrifft – immer anders. Ich bin nicht so auf Neues versessen, auch nicht bei Menschen. Du hast mir mal geschrieben – unsere erste Auseinandersetzung, da ging es um Schwert –, ich wolle immer alles haben und können, am liebsten sofort. Etwas schaffen vielleicht – ja – aber selbst da weiß ich , dass das praktisch nur Schritt um Schritt geht und kann das dann auch so machen. Das Sofort-Wollen ist da nur ein Antrieb, kein Anspruch. Aber mit Menschen ist es für mich anders, auch wenn man – und selbst ich – mir das vielleicht nicht anmerkt, weil ich mich nett und auch oberflächlich und trotzdem ehrlich interessiert unterhalten kann: In Beziehungen zu Menschen bin ich langsam. Bis ich vertraue, dauert es lange. Darüber hat sich auch mein Ex-Mann mal bei mir beschwert – zurecht: dass ich nichts erzählt habe, ihm nicht vertraut. Dann habe ich gedacht, es ist vielleicht eine Grundsatzfrage und keine Zeitfrage. Also dass ich vielleicht einfach oft mit Menschen zusammen bin, denen ich nicht vertrauen kann oder will aus irgendeinem Grund – aber nicht die Konsequenz ziehe, mich zu trennen und mir Menschen zu suchen oder bei denen zu bleiben, denen ich vertraue. Dann sieht das vielleicht einfach nur so aus, als bräuchte ich lange, um zu vertrauen. Ist auch egal. Fakt ist: Dir vertraue, wie noch nie einem Menschen. Und ich weiß nicht warum.

Es hat sich nicht geändert. Mein Gefühl ist noch da. Alles. Immer.

Und das ist auch noch so. Ganz egal, was es ist.

Und dann war da noch einiges, das sich für mich Erklärungen und Verstehen einfach entzieht. Und das trotzdem wundervoll und auch überwältigend ist. Anfangs und immer wieder, auch noch heute, manchmal. Gerade vorhin noch in meinem Herzen ganz unheimlich intensiv. Du kannst es hier (nach)lesen. Es ist besonders. Und real.

Und meine innere Stimme bist Du auch schon oft genug gewesen. Nicht nur meine innere Stimme, viel mehr, einige Male.

Ich bin Dein Vogel, der auf Hand sitzen bleibt, wenn diese mal wieder sinkt, so dass er nicht auffliegen kann. Und Dein Schweinchen, das große Angst hat, du könntest weggehen. Tatsächlich bin ich aber eigentlich kein Tier, sondern ein Mensch, der sich wünscht, dir nahe sein zu dürfen. Und der dich liebt.

Sehr liebe ich Dich. Trotz allem. Und auch wenn es mir weh tut.

Sie ist immer da geblieben, diese Liebe. Auch wenn manches mich von ihr auch schon sehr weit entfernt hat – in der jüngsten Zeit grad ja wieder. Das hat mich die Verbindung zu Dir gekostet. Auf gewisse Weise zumindest – mal wieder und diesmal sogar tatsächlich selbst verdient. Auf gewisse Weise sage ich, weil diese Verbindung (leider) sowieso auch keine gute war. Sie war erzwungen. Genau wie der Kontaktabbruch vorher erzwungen (und für mich nicht zu verstehen und zu schmerzhaft zu akzeptieren) war. Und sie war zudem noch deutlich ausgesprochen widerwillig gewährt worden. Also eigentlich: war es keine Verbindung, denn Verbindungen sind frei. Es war eine dieser Schlieren, von denen ich mich und dich auch gern befreien würde.

Liebe, Akzeptanz, Verstehen, Nähe – alles braucht Freiwilligkeit. Ich weiß das.

Hoffentlich bis bald. Bitte bis bald. Danke. ♥ Ich liebe Dich.

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Oberwasser

Ist die Manege erstmal eröffnet, ist sie eröffnet.

Beende den Zirkus.

Das ist Mist.

Gute Nacht. Danke. Ich vermiss Dich.

Gerade habe ich ein Foto gesehen, auf dem weiter entfernt meine Mutter geht – genau in einem Lichtstrahl, der von hinter ihr auf sie draufscheint. Die Insel ist besonders. Auch das Schl. Frdbg. hier in W.  – Eine sehr besondere Energie, an beiden Orten. Hier in W. haben wir in den Sommerferien zufällig G. Shifu und seine Familie mit ein paar der Kraniche getroffen. Am freien Tag zwischen Tj und Qg.

In H. … ich war früher nur einmal da gewesen, die haben das ja erst eröffnet, nachdem ich von Gldbch weggzogen bin. Mein erstes Mal Taijiquan an der frischen Luft. In irgendeinem Bau ein Meister, der Wolkenhände gezeigt hat. Und auf irgendeinem Bild war so ein Turm – das Foto hab ich gesehen, bevor ich zu Dir gefahren bin -, der fühlte sich nach Zuhause an. Nach einem Ort für uns. Ich weiß noch, welche Hoffnungen ich mir gemacht hab, als du – 2014, das weiß ich noch genau, kurz vor August – angefangen hast, Hbrch-Fotos zu posten.

H. ist einer der Plätze, an die es mich zu Dir zieht. Ich hab mich heute gefragt, ob ich dich da - damals – missachtet habe. Da waren Leute, die geguckt haben, wie ich Tj mache, das weiß ich noch. Ein großer Blonder, der flog dann am Abend über die Bühne, und ein etwas älterer Chinese. Ich konnte die Form damals noch nicht mal ganz, aber ich war schon immer recht gut darin, beim Üben dann auch bei mir zu bleiben. Leute um mich herum nicht so wahrzunehmen. Genau wie beim Tanzen. Das heißt nicht, dass ich Oberwasser hab. Das heißt, dass ich dann bei mir bin. Und ich glaub, ich hab was verpasst. Etwas Wichtiges. Jemand. ♥

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festhalten²²

Ich versteh nicht, was ist.

Gerade weil es keine Kontrollgruppe gibt, verdient es doch jede Chance. Oder?

Teile meiner Seele sind irgendwo, wo wir uns nie getroffen haben. Orte. Hmbrch. Brln. Aber nicht nur Orte. Und ich such dich. Und Teile meiner Seele sind irgendwo, wo wir uns schon sehr innig getroffen haben.

Ich würde dem jede Chance geben. Dir.

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festhalten³³

FreundIn konnte nicht hinzugefügt werden. Das ist kein aktives Profil. #Wintertraining #Wann kommst Du?

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Wolves

Kam sogar von dir. Hatte ich erst gar nicht gesehen, als ich es bei G.P. geteilt habe. Aber was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Was interessieren mich meine Überzeugungen von vorgestern? Wir müssen pragmatisch sein. Nein?

Was solche für einen Dreck reinschleppen. Nur mit nix. Mit nix außer gucken oder nicht gucken und ein bisschen den Arsch schwenken. Ich hoffe, sie wird noch ein bisschen weiter die Wand hoch laufen. Schafe werden gefickt. Oder waren das Ziegen? Hahahaha.

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Wolves

So ne Schleimscheißerin (“I belllieeeeve” – irgendwie ziehst du solche aber auch echt an, nein?). Und was sind solche dann? Mit Schafen ist leichter umgehen. Aber die Wölfe: mit denen erholt sich die Landschaft. Hatten wir doch sogar schon.

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Str♥ngest³³

Loved the dress;-)

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Str♥ngest³

Ich hab sie jetzt blockiert. Das geht auch in Abwesenheit. Ist nix mehr mit On und Off nach Lust und Laune. Die dumme Nuss!!!

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Str♥ngest³

“One’s wishes coming true is good; wanting one’s wishes to come true is bad.” -Sen Rikyu

Hat  d i e  Fischerin mal gelikt.

Und pretending not to wish is what?

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○○

Mir fällt nichts gutes ein: das das leichter macht – zu trennen, was eigentlich nicht zu trennen geht. Dir?

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lovely♥♥

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Tür²

Ja, genau. Warum?

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lovely♥

Ja. Und – oder: Was daran ist ein Problem? Oder warum? Warum immer noch? Oder warum ist es etwas, wohin du ausdrücklich nicht treiben wolltest?

It is most big and lovely. Mostly.

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7°♥?

Und was ist denn eigentlich das Problem?? Also falls Du mich meinst und nicht die.

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7°♥

Was hab ich mich gefreut. Ist das so dumm?

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Singen²

Lustig. Und S*binchen auch plötzlich wieder.

Gestern tauchte sie plötzlich auf in ihrem hübschen Kostümchen als Person, die ich kennen könnte. Ein gemeinsamer Freund. Ich so: Ach. Gleich mal geklickt. Tja. Da. Jetzt grade: FreundIn konnte nicht hinzugefügt werden. Sowas.

Aber ich wollte sie auch überhaupt nicht hinzufügen. Aber sowas von nicht.

Ihr seid ja lustig. On-off-on-off. Macht das Spaß?

Und regt sie sich immer noch “sehr auf”? – Macht mir ja wiederum Spaß zu wissen. Night night.

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Nummer²♥

Mir auch.

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inne²

Ja. Alles.

Und ich frag mich – gerade vorhin hab ich mich gefragt – , warum du mich nicht hast wiedersehen wollen. Um es mal so milde auszudrücken. Wann wir uns wiedersehen.

Wie toll ein Schmetterling fliegt. Die Flügel nach hinten und vorn vollständig geöffnet. Wunderschön.

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Singen

Seit gestern steht da jetzt

FreundIn konnte nicht hinzugefügt werden

Das ist kein aktives Profil.

Bei deinem Profil. Aber mit dem anderen aktiven Profil kann ich sehen, dass das sehr wohl ein aktives Profil ist. Und? Gut gesungen? Fruchtbringend? Gute Menschen brachten dich dazu? (“voy!”) Oder eher der eigene Hang zum Nichtsingen, koste es, was es wolle?

Guten Morgen.

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○○

Always last but never lost. And often first one too. Many mornings and times. ♥♥

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_ _

Ohmeingott, ich wünsch mir das so. Be first one time. ♥♥

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