Wunsch²

Bevor wir gestern rüber zu den Wasserspielen gegangen sind, war mein Herz warm. Oder ich habe es gefühlt, es ist ja immer warm. Du und J. wart gerade vorbei gegangen, als wir ankamen. Ein paar Momente vorher wären wir uns wahrscheinlich vor dem Kiosk in die Arme gelaufen oder so. Ich habe dann meinem Sohn die Kleidung abgenommen. Danach wart ihr ein eigentlich viel zu kleines Stück erst weitergegangen. Da habe ich J. innerlich sagen hören (auf diese etwas spezielle Weise, ich habe ihre Stimme noch sehr gut im Ohr): “Da ist M.” Was Du gesagt hast, weiß ich nicht. Vielleicht ja nichts.

Gestern morgen hatte ich plötzlich im Ohr, was R. – Deine Freundin R.H. – mir damals am Telefon gesagt hat, als ich sie ratsuchend angerufen habe. “Ihr müsst euch begegnen können”, meinte sie.

Als meine Tochter gestern im Jubelton meinte, “Ja, ich weiß, wohin ich will…” und dann erzählte, wohin sie gern gehen will, habe ich sie erst vorsichtig gefragt, ob nicht auch was anderes genausogut geht. Und ihr erklärt, da sei gerade jemand, von dem ich nicht sicher sei, ob es gut sei, wenn wir uns treffen. Und auf die Warum-Frage, wir hätten uns nicht gut vertragen damals.

Kann man das so sagen?

Heute hat mein Sohn einen Wunsch frei. Schulstart. Bin mal gespannt. Schönen Tag Dir.

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Wunsch

Sie guckt, ob er guckt, aber er guckt nicht. Er guckt, ob sie guckt, aber sie guckt nicht.-

Am liebsten haette ich dich vorhin einfach neben mir sitzen gehabt. Gucken – fühlen -, was uns das sagt.

Ich hatte drüber nachgedacht, zu dir zu gehen. Und verworfen. Meine Tochter wollte dann unbedingt hin. Sie hatte einen Wunsch frei. Ich: “Nicht lieber was anderes?”

was wuerdest Du dir wünschen, wenn du einen Wunsch freihaettest?

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all

Ja.

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gerade so²

Es sprechen ganz viele Dinge zu einem.

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y

Es hat mich gehauen. Ein Schlag. Gerade, als ich schon ausgeloggt dein Profil aufgerufen habe. Daumen hoch. Mein Sohn hat neulich am Meerschweinchengehege eine gewischt bekommen, wir hatten den Draht nicht beachtet, auch weil bisher nie Elektrizität drauf war. “Das war, als ob einer dahin gehauen hätte”, meinte er. Für mich gerade auch. Aufs Herz. Ins. Genau wie damals, als du mich geblockt hast. Manchmal haut es immer noch rein. Alles. Ich packe. Sachen machen. Weg. Ich liebe Dich. Mach’s gut.

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garden²

Es ist also auch die Wirtschaft, die uns wieder back into the garden bringen könnte.

Wenn wir nicht wollen allzuoft, ist das ja nur einerseits fear of light more than of shadow. Andererseits ist es eine Kosten-Nutzen-Kalkulation. Womöglich vehement abgestritten, und dann meist auch nicht ausgesprochen, geschweige denn durchdacht. Reiner Instinkt ist etwas, dem wir misstrauen und ihn nicht zur Intuition hochstilisieren sollten. Echsenhirn. Jäger und Beute. Er vermischt Dinge und ist sehr häufig angstgetrieben.

Wir kalkulieren immer, es geht darum, uns Faktoren bewusst zu machen, die für oder gegen etwas sprechen (oder für das eine und das andere), sie zu gewichten und dann abzuwägen. Und zu schauen, ob es zu unserem Gefühl passt. Wenn nicht, haben wir vielleicht etwas Wichtiges außer Acht gelassen und sollten nochmal gucken, ob was fehlt oder ob die Bewertungen stimmen. Oder die Faktoren selbst. Irgendwann haben wir’s raus. Habe ich auch mal in Psychologie gelernt, Verhaltenstherapie. Einfache Methode.

Schon lange nicht mehr gemacht, also wirklich dezidiert systematisch jetzt. Mehr so intutitiv. Bis bald.

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Wille

Warum es mit dem „Vertragt euch doch einfach“ nicht funktioniert – aus Deiner Sicht –, habe ich vorhin gedacht: Das hat hiermit zu tun. Und mich gefragt, warum es so viel anders ist, dass und wie wir hier kommunizieren, als wenn wir es sagen wir mal per E-Mail ausgetauscht hätten. „Es ist der Kopf“, habe ich gedacht. Dass Kopf und Wille entschieden haben, dass so nicht der Weg ist, wie es gehen soll, was auch immer. Gestern habe ich einen Artikel überflogen, den ich da als Werbung in meinem Stream hatte. Über Unfehlbarkeit. Von der wir immer ausgehen, sobald sich der Wille in unser Handeln und auch Fühlen einschaltet.

Im Moment habe ich das Gefühl, ich muss hier raus. Das hat sich ja schon mehrmals geändert und wird es vielleicht auch wieder. Bestimmt. Es hat jedenfalls nichts mit Willen zu tun, sondern mit Go with the flow, also vielleicht einem Gefühl. Instinkt, Intuition, sowas in der Art: dass ich gleich auch wieder zumachen werde, hier.

Vorhin habe ich zu dem hier dann auch noch gedacht: „Double bind“. Nur der Begriff, es ist einer aus der Pädagogik oder Psychologie und er bezeichnet im Grunde eine Beziehung oder Kommunikationssituation, in der du jemanden zu etwas bringst, das du offiziell oder vielleicht auch bewusst nicht willst. Aber unterschwellig eben beförderst. Es umfasst noch ein bisschen mehr und speziellere Verhaltensweisen auch teils im direkten Umgang. Soweit waren sie damals noch nicht, dass man dafür noch nicht mal miteinander umgehen musste. Aber für mein Gefühl passt es schon recht gut zu dem, was von Dir – für mein Gefühl – kommt. Und ich glaube, Dein Wille ist noch nicht stark genug, davon abzulassen: wie Du es Dir vorstellst oder vorgestellt hast. Es gern hättest. Denke ich gerade. Nachdem ich mich davor gefragt hatte, warum das einen so großen Unterschied macht, dass ein „Vertragt Euch“ nicht (mehr?) funktioniert. Ich hab gerade mal geguckt: das hatten sie damals sogar richtig klinisch angepackt, das Thema – das ist aber längst verworfen. Interessant fand und finde ich an dem Themenkomplex immer schon, dass eigentlich Dinge nur solange paradox erscheinen, solange man sie nicht durchschaut. In der Wirtschaftswissenschaft gibt es eine Herangehensweise, die auch für sowas ganz hilfreich ist: Wenn Dinge oder Verhältnisse unerklärlich scheinen, gehen wir doch einfach mal versuchsweise von der Annahme aus, dass sie tatsächlich genauso gewünscht werden, wie sie sind und fragen uns, was das über Plan und Motive oder eigentliche Ziele aussagt. Das ist sehr hübsch, weil so plötzlich wie mit einer 3-D-Brille auch mal Interessenskonflikte zutage treten, die sonst halt gern mal zugekleistert werden. Wirtschaft ist eben doch immer Psychologie. Und es gibt auch noch so ein Bonmot unter Volkswirten, dass wo auch immer sie hinkommen, sie Wirtschaft sehen. Der gedankliche Imperalismus der Volkswirte. Aber es sind ja alles Ressourcen, auch die nichtwirtschaftlichen Ressourcen und deshalb funktionieren die (volks-)wirtschaftlichen Erklärungsmodelle auch fast überall. Schaue ich jemanden an? Schenke ich ihm Aufmerksamkeit? Lasse ich ihn reden und ausreden? Belehre ich ihn womöglich ungefragt. Was ihn etwas kostet, wogegen ihm das andere etwas gibt – sofern alles im Grunde gesund ist, auch nochmal so ein Thema für sich, aber mehr ein psychologisches. Ich weiß noch, wie mich das im Studium – dem ersten, Pädagogik -, irritiert hat, als ich in einer Psychologievorlesung das erste Mal etwas von psychologischen Kosten gehört habe. Völlig normal: Kosten-Nutzen. Wirtschafts-, Sozial- oder Kommunikationspsychologie oder so war das. Grundlegendes gedankliches Konzept. Die Realität entkleidet bis aufs Skelett. Gänzlich unromantisch. Und das kannst Du im Prinzip auf jede Beziehung anwenden und es trifft auch auf jede Beziehung zu, selbst auf wirklich von Liebe und/oder Achtung geprägte. Der Trick ist: Dieses Sträuben dagegen („Das kann man doch nicht so materialistisch sehen…“) verhindert, dass man genau dieses nackte Berechnen für etwas Gutes nutzt. Sich klarzumachen, welche Kosten man anderen aufbrummt und aufgebrummt bekommt und diese Kosten zu minimieren. Im gegenseitigen Einvernehmen. Nur, das muss man aushandeln (Da ist es schon wieder: handeln). Wer will schon feilschen? Und wer ist schon nicht bestechlich? Oder reagiert nicht, wenn du seine Angst antriggerst?

Bei der Gelegenheit: Es tut mir leid, was ich hier nur erahnen kann, mit ihr, was da wohl eventuell passiert sein könnte. Es tut mir leid.

Dass man weiß, wie es geht, heißt nicht, dass man Dinge hinbekommt. Ich bin selbst sehr gespannt, wie Dinge weitergehen. Am besten ist, „Go with the flow“. – Du kennst das. Tust Du’s? (das ist nicht rhetorisch gefragt. Ich kann es nicht einschätzen.)

Ich hab Dich mal so geliebt und gespürt, wie ich heute – plötzlich, wieder, nach fast nie und praktisch nicht, es ist anders – N. spüre. Sonst wär ich nicht hier. Ich bin aufgeregt, das wird es sein, habe ich gedacht, und er auch – vielleicht spüren wir (ich) ja das. „When we are open, we receive information (oder messages?) from the dao“ (or cosmos?) oder so ähnlich sagte es G. gestern. Ich habe immer noch nicht raus, welchen Realitätsgehalt das dann hat. Alles. Und ob das etwas ist, das mit den irdischen Tatsachen dann direkt zu tun hat oder zu tun bekommt, indem es sie abbildet, oder nur etwas, das uns zu etwas bringen soll, das dann eigentlich mit etwas ganz anderem zu tun hat. Was etwas ganz anderes ist, als wenn wir jemand anderen mit irgendetwas zu etwas bringen wollen. Was wiederum mit Willen zu tun hat.

Das Universum ist unendlich, habe ich neulich gelesen, und jetzt bin ich mir nicht mehr ganz sicher, wie die gleich angeschlossene weil-Begründung lautete: es keinen Willen hat? Irgendsowas war’s.

Mach’s gut. Ich liebe Dich immer noch. Irgendwie. Time will tell. Everything.

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Schleier

Gute Nacht. Energiesauger, habe ich gerade gedacht. Und dann an das hier. Ich glaub, ich mach mal wieder zu hier. Mach et jot.

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Google

Then meditate (answer)?

!!

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Elefant

Hier läuft gerade ein kleiner Elefant über meinen Himmel.

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Zeit²

Es war mir ins Herz gekrochen, was M.V. aus K. gestern sagte: Manches geht nicht allein, manche Entwicklung und Bewegung. „Dafür braucht man ein Gegenüber, das einen auch manchmal an Stellen anstößt, an denen es nicht so schön ist.“ Ich habe sie später im Auto mit J.H. darüber reden gehört. Über dass das der beste Schutz davor sei, jemanden zu finden, indem man zielsicher die heraussucht, bei und mit denen es garantiert nicht passt. So wie ich das machte. „Da ist sicher was dran“, habe ich da gedacht. Ich hatte M. erklärt, als sie fragte, dass ich aber auch gar nicht wüsste, wie und wo ich das auch noch unterbringen sollte, eine Beziehung. „Ich weiß, wenn jemand da ist, mit dem es passt, dann ist dafür auch Platz, klar, aber… – ne.“ Daraufhin hatte sie das gesagt. Und damit was angestupst. Das vorhin nochmal nachhallte. Zusammen mit dem Lied, das du gepostet hast, Hey J. und ich seither immer wieder im Ohr hab. Ich hab dann noch ein bisschen Dantian-Q. gemacht, Herz-Q. und da gestanden und dabei fiel es plötzlich von mir runter. Ich habe gedacht: „Was hier gerade passiert, ist: Ich fange an etwas zu brauchen. Oder zu glauben, dass ich etwas brauche.“ Jeder braucht. Schon. Wohl. Aber er darf es nicht brauchen. So etwas in der Art hat heute G. Sifu auch gesagt, mit Blick auf Geld, das nicht da ist, wenn er es braucht und plötzlich kommt, wenn er es nicht braucht. Und zu J. Habe ich mich quasi innerlich sagen hören: „Ja, aber so ein Mangeldenken bringt ja auch niemandem etwas. Mir nicht. Ihm nicht [wem auch immer]. Niemandem.“ – Und irgendwann kommt raus, habe ich dann noch gedacht, dass das genauso war, wie gedacht: dass ich mich so schütze, einer Beziehung. „Man überrascht sich ja auch immer selbst“, habe ich dann noch gesagt. Und gelacht.

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N8

Gute Nacht. Become immortal. Nein, im Ernst: Lass es Dir gut gehen.

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trösten♥♥♥♥²²♥♥

Ihm ist nicht zu trauen, dem Gras. Ihnen. Den Wiesen.

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Wolke

Eine Duck. Deine Wolke. (imagine). Mit Wolkenkuckucksschneckenhaus. Davor hat sie offensichtlich alles mögliche versucht zu sein. Ein geflügeltes Herz (13:39). Ein Herz in Teilen (13:49). Ein anschmiegsames Herz (13:59). Und davor und danach noch ein paar Frösche und Kaulquappen oder so. Eine Maus? (13:09).

Da bist du ja wieder. Heute wieder anders. Jetzt erstmal meinen Jungen ins Bett bringen. Mein Mädchen mit Freundin als Nachtgast bringt sich selbst. Später.

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Elster

Von den Elstern habe ich vorgestern abend auch eine gesehen. Gerade als ich da aus dem Fenster geguckt habe, links die 7 Sterne, Stückchen weiter rechts die Sternschnuppe.

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Stich²²

Er liegt hier vor mir. Ich hab ihn jetzt wieder öfter in der Hand.

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Ja

Ja. Nein. Ich weiß nicht. Ja. Gute Nacht.

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Kleine²

Ja. Gerade vorhin erst wieder gedacht. Plötzlich weiß ich hier nicht mehr, was nun Du warst und was ich. Und wie das kommt. Aber, hab ich dann auch gedacht, es war schon vorher nicht mein Werk, was ich hier angezeigt bekomme. Und nun halt: etwas anderes. Aber schon merkwürdig, plötzlich zu sehen, dass du hier drin bist. Und ich dir weiter vertraue. Wir wissen immer etwas nicht. Und müssen vertrauen. ♥.

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See²²

Ohne die funktioniert nichts, die Willenskraft des Patienten. Ein Hoch auf das Ego. Das im richtigen Moment das richtige wollen und an das richtige glauben muss. Und darin stur bleiben.

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wtf²

Stimmt, ich hab dich in alles eingeladen.  Trotzdem. Wir müssen schon mal über das Thema Kontrolle und so reden.

Ich wollte eigentlich schreiben: Ich dich auch. Ich auch nicht. Aber irgendwie: Ne. Ja. Aber: Ne.

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